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Zu einigen Krankheiten, die unsere Hunde bekommen können

Krankheiten Ihres Hundes können Sie vorbeugen durch richtige Haltung und Ernährung, sowie auch durch regelmässige Impfungen.

Auch durch Würmer können unsere Vierbeiner erkranken, daher sind regelmässige Entwurmungen beim Hund Pflicht.
Je nach Lebenssituation und Haltung des Hundes sollte er monatlich bis ca. 3 mal im Jahr entwurmt werden.


Freitag 3. August im 20 Minuten


Staupe

Diese Virusinfektion wird leider immer häufiger in die Schweiz eingeschleppt durch Hundeimporte aus dem Osten oder aus den südlichen Ländern Europas. Sie ist sehr ansteckend und tritt gerade in jüngster Zeit wieder öfter auf. Nicht nur Hunde sondern z.B. auch Marder, Frettchen und viele andere Tiere erkranken daran. Die betroffenen Tiere scheiden Viren in Körperflüssigkeiten aus und stecken damit auch andere Hunde oder Kleintiere an. Innerhalb einer Woche bekommen die Hunde Fieber bevor die eigentliche Krankheit ausbricht.

Formen/Symptome von Staupe
a) Nervenform durch Lähmungen, Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen.
b) Darmform mit intensivem Durchfall.
c)Lungenform mit Husten bis hin zur Lungenentzündung.
Manchmal tritt auch eine Form mit einer anderen kombiniert auf.

Die Staupe kann tödlich sein und wird leider nicht immer sofort erkannt. Viele Tierärzte ziehen die Staupe nicht mehr in Erwägung und häufig sind die kombinierten Symptome nicht gleich erkennbar.


Tollwut

Tollwutgefährdet sind alle Säugetiere und Vögel. Sie befällt in vielen Fällen das Gehirn:

Durch einen Biss und den Speichel geschieht meist die Ansteckung und von dort wandern die Vieren entlang der Nerven bis ins Gehirn. Meist zeigen erkrankte Tiere auffällige Verhaltensveränderungen. Beispielsweise können wilde Tiere sehr zahm werden. Danach kommt meist eine Phase der Aggressivität  oder auch Symptome wie Depressionen und Lähmungen. In den meisten Fällen endet diese Krankheit tödlich. Manche Erkrankungen verlaufen auch ganz sanft und sind schwer als Tollwut zu erkennen.

Tiere, die nicht über eine gültige (nicht älter als 3 Jahre) Schutzimpfung verfügen, dürfen laut Gesetz nicht ärztlich behandelt werden und werden meist vom Tierarzt eingeschläfert.


Leptospirose

Durch die Leptospiren-Bakterien wird diese Erkrankung ausgelöst und über den Urin von befallenen Hunde oder auch Ratten geschieht meist die Ansteckung. Durch diese Erkrankung werden Leber-und Nierenstörungen ausgelöst und führen dort zu Schädigungen. Hunde sind für diese Erkrankung besonders empfänglich aber auch Menschen können sich anstecken. Befallene Tiere können über Jahre hinweg den Erreger ausscheiden.


Parvovirose

Diese Virus-Infektion, auch Katzenseuche genannt, ist leider immer mehr bei uns zu finden. Dünndarmzellen werden meist befallen und zerstört. Dadurch wird starker Durchfall, der oft Blut enthält, ausgelöst. Oft ist die Krankheit auch mit Erbrechen verbunden.

Bei Welpen in den ersten Lebenswochen werden eher die Herzzellen befallen und dies endet meist tödlich. Die Viren sind oft jahrelang überlebensfähig und machen dadurch oft diese Erkrankung zum Problem. Wärme und Desinfektion können diesen Parvo-Viren nichts anhaben, diese müssen mit speziellen Maßnahmen und fachmännisch bekämpft werden.


Zwingerhusten

Diese Erkrankung führt meist zu trockenem und heftigem Husten und setzt sich in den Atemwegen der Hunde fest. Von diesem meist bellenden Husten hat die Krankheit auch den Namen Zwingerhusten und wird durch unterschiedliche Bakterien und Viren gemeinsam ausgelöst. Oft wird der Zwingerhusten übertragen wenn viele Hunde auf engem Raum (z.b. Hundeschule) oder einem anderen Ort, wo viele Hunde auf engem Platz Kontakt haben. So kann sich eine Mischung unterschiedlicher Keime ergeben.


Hepatitis

Hepatitis (Gelbsucht) ist eine Leberentzündung, die Hunde und Füchse befallen kann und die durch einen Virus hervorgerufen wird.
Durch Körperausscheidungen (Urin, Kot und Speichel) anderer Hunde oder auch im direkten Kontakt findet die Ansteckung statt, die nach einigen Tagen dann folgende Symptome zeigt: Müdigkeit, weniger Hunger bis gar nicht mehr Fressen und auffälliger  Durst. Auch Erbrechen, Durchfall oder eine Bindehautentzündung können die Folgen einer Ansteckung sein. Hunde zeigen oft eine starke Empfindlichkeit bei Berührung, haben Schmerzen  und oft krümmen sie deswegen auch den Rücken. Bei Welpen und Junghunden verläuft diese Erkranung oft tödlich und je älter das Tier bei der Ansteckung ist um so besser sind die Chancen, dass es die Erkrankung gut überlebt.
Manchmal kommt es zu einer Hornhauttrübung, die das Auge wie ein Glasauge erscheinen lässt.